Für Deutschlands ersten privaten Radiosender wurde das Funkhaus komplett um- und ausgebaut.
Anders als bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wird bei RSH das Programm im Stehen gemacht, inmitten von Kolleginnen und Kollegen. An Stelle von 3-fach verglasten, schalldichten Studios werden besonders gute Richtmikrofone verwendet. Die betont lockere Art soll einen Kontrapunkt setzen zum gewohnt perfekten Auftritt der Wettbewerber.
Diese Programmatik wurde für RSH baulich umgesetzt. Alle Einbauten, auch Glaswände, Tische, Schränke und die Tonstudios wurden neu geplant und nach den detaillierten Vorgaben gebaut. Büroarbeitsplätze wurden als Gruppenbüros mit halbhohen Glaswänden konzipiert und fördern so die firmeninterne Kommunikation. In der Gebäudemitte wurde ein Konferenzraum installiert mit viel Technik und mit drei Gemälden, die als Auftragsarbeiten speziell für RSH von Milan Drews gefertigt wurden.
1996
Manfred Wardeiner (ehemals 'Hertzsch Kersig Wardeiner')
Radiosender, Büro, Studios, Umbau, Möbel, Sanierung, Brandschaden