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Das ehemalige "Krupp'sche Logierhaus" war 1901 von Alfried Krupp direkt an der Kieler Förde erbaut worden. Das "Institut für Weltwirtschaft" zog in den 20er Jahren in das Gebäude ein und beherbergt bis heute einige der schönsten Büros an der Kieler Förde.
Durch den Anbau einer Bibliothek hatte der Altbau stark gelitten. Außerdem schwächten immer noch Kriegsschäden die Gebäudesubstanz. Und das Haus musste auf Grundlage eines Brandschutzkonzepts komplett saniert werden.
In enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz wurde eine Grundinstandsetzung geplant und durchgeführt. Dabei wurden historische Einbauten wie Stuckdecken, Vertäfelungen und sogar ganze Hotel-Wandschränke mit eingebauten Waschbecken liebevoll restauriert. Wo von der Substanz nichts mehr übrig war, wie z.B. bei den Dachgauben, wurden die Bauteile mit einer zeitgemäßen Formensprache passend zum Altbau neu entwickelt.
Auf Wunsch des IfW wurde das Haus in mehreren Abschnitten im laufenden Betrieb umgebaut - eine logistische Herausforderung für das gesamte Planungs- und Bauteam.
2007
Manfred Wardeiner (ehemals 'Hertzsch Kersig Wardeiner'), Klaus Hertzsch (ehemals 'Hertzsch Kersig Wardeiner')
IfW, Denkmal, Bauen am Wasser, Umbau, Sanierung, GMSH